Martinimärkte gab es nicht nur bei Kirchweih zu St. Martini, wenn das Patrozinium einer Kirche gefeiert wurde. Martinimärkte fanden auf dem Land auch statt, um Waren für Haus, Hof und Gesinde für die Winterzeit zu kaufen. Das landwirtschaftliche Gesinde bot seine Arbeitskraft bei dieser Gelegenheit neuen potentiellen Arbeitgebern an. Die Mobilität der ländlichen Bevölkerung hat inzwischen die meisten Martinimärkte verschwinden lassen.
© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln
