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Martinisegen

Der österreichische Martinisegen ist ein Spruchgut der Hirten, das bei Winterbeginn beim Heimtreiben der Tiere gesprochen wurde. Der heimkehrende Hirte überreichte seinem Herrn dabei die Martinigerte, ein Zweig der Birke, Eiche, des Wacholders oder der Weide. Dieser Zweig wurde über den Winter aufbewahrt und im Frühjahr beim Viehaustrieb auf die Weide als Rute verwendet.

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

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