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Martinstag 1810

Der Martinstag im Jahr 1810 war ein ganz besonderer Tag. Auf diesen Tag fiel das Ende der Leibeigenschaft, ein Ergebnis der Reform des Freiherrn von Stein. Menschen, die bisher abhängig von einem Grundherrn waren, gebunden an dessen Land, ohne dessen Erlaubnis sie nicht einmal heiraten durften, durch Zinsen, Verpflichtungen zu Hand- und Spanndiensten belastet, waren ab nun frei und ungebunden.

© Prof. Dr.theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

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